Die moderne Logistik hängt vom Echtzeit-Datenaustausch ab. Für Containerterminals und Depots, die hohe Containermengen und enge Schiffsfahrpläne handhaben, ist die EDI-Integration (Electronic Data Interchange) unerlässlich. Sie gewährleistet eine nahtlose Kommunikation mit Reedereien, Zollbehörden und Drittsystemen – ohne manuelle Eingriffe.
Durch die Unterstützung globaler Standards wie CODECO, COARRI, CUSDEC und IFTMIN ermöglicht das System eine schnellere Abfertigung an den Toren, automatisierte Statusaktualisierungen der Ladung und die vollständige Einhaltung internationaler Handelsprotokolle.
Was ist EDI-Integration in der Containerlogistik?
EDI ist der automatisierte Austausch strukturierter Daten zwischen verschiedenen Organisationen. Im Kontext des Containerplatzmanagements ermöglicht es dem System, wichtige operative Nachrichten zu senden und zu empfangen, wie zum Beispiel:
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CODECO (Container Gate In/Out Report)
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COARRI (Container Discharge/Loading Report)
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CUSDEC (Zollanmeldung)
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IFTMIN (Instruktionsnachricht)
Diese Nachrichtenformate entsprechen den UN/EDIFACT-Standards und werden weltweit von Hafenbehörden, Reedereien, Spediteuren und Zollsystemen verwendet.
Unterstützte EDI-Nachrichten
CODECO
Meldet Containerbewegungen am Tor (Ein- oder Ausgang), einschließlich Status, Containerart und Zustand.
COARRI
Benachrichtigt über Container, die auf oder von Schiffen geladen oder gelöscht wurden, mit Zeitstempeln und Reiseverweisen.
CUSDEC
Liefert Zollanmeldungen mit detaillierten Frachtdaten für die Zollabfertigung.
IFTMIN
Wird verwendet, um Transportanweisungen von Spediteuren oder Versendern an Reedereien zu senden.
Diese Nachrichten können je nach Partneranforderungen über SFTP, AS2 oder Webservices übertragen werden.
Wesentliche Vorteile der EDI-Integration
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Schnellere Kommunikation mit Reedereien und Zollbehörden
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Reduzierte manuelle Eingabe und menschliche Fehler
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Einhaltung globaler Hafen- und Handelsstandards
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Bessere Sichtbarkeit entlang der Lieferkette
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Kürzere Container-Verweildauer durch Automatisierung
Integration mit externen Systemen
Der EDI-Motor integriert sich mit:
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Reedereisystemen (z. B. Maersk, CMA CGM, Hapag-Lloyd)
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Nationalen Zollportalen
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Hafengemeinschaftssystemen (PCS)
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Spediteursplattformen
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ERP- und TMS-Software, die von Kunden verwendet wird
Dies stellt sicher, dass Containerstatus, -standort und -dokumentation automatisch und genau synchronisiert werden.
Echtzeit-Ereignissynchronisierung
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CODECO wird sofort beim Ein- oder Ausgang gesendet
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COARRI wird durch Lade- oder Löschereignisse ausgelöst
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CUSDEC wird über Zoll-APIs oder Messaging übermittelt
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IFTMIN-Nachrichten werden zur Vorankündigung von Ankünften und Abfahrten verwendet
Alle Nachrichten werden protokolliert, zeitgestempelt und für Prüfzwecke archiviert.
Benutzerdefinierte Zuordnung und Partnerkonfiguration
Jeder Partner kann eine einzigartige Struktur oder Kommunikationskanal benötigen. Das System unterstützt:
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Benutzerdefinierte Feldzuordnung
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Partner-spezifische Nachrichtenversionen
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Routing nach Terminal, Depot oder Kunde
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EDI-Testumgebungen zur Validierung
Sichtbarkeit und Überwachung
Betreiber können den Status gesendeter und empfangener Nachrichten verfolgen:
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Status von Nachrichtenerfolg/Fehlschlag
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Bestätigungsempfangsbelege
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Fehlermeldungen mit Wiederholungsoptionen
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Verlaufsprotokolle für Rückverfolgbarkeit
Bereitstellung und Unterstützung
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Unterstützung bei der Registrierung von Reedereien
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Vorlagen für schnelles Setup mit großen Reedereien
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Verfügbar in mehrsprachiger Benutzeroberfläche
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Skalierbar für Multi-Terminal-Umgebungen
EDI-Integration reduziert Reibung in Terminalbetrieben, verbessert die Genauigkeit und stellt sicher, dass Ihr Depot in der Sprache des globalen Handels kommuniziert. Ob Anbindung an eine einzelne Reederei oder Dutzende von Partnern, sie legt den Grundstein für eine effiziente, digital orientierte Logistik.
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